Make your own free website on Tripod.com

INTERLINGUA

Der gemeinsame Kern in den Kultursprachen unserer Zeit


Nach einem Vierteljahrhundert wissenschaftlicher Arbeit mit dem Ziel der Bereitstellung einer internationalen Sprache legte der I.A.L.A. im Jahre 1951 ihr Ergebnisvor: Eine Sprache, die sich auf die Englischen, Französischen, Spanischen und Italienischenge meinsamen Grundbestandteile stützt. Diese internationale Hilfssprache wurde "Interlingua" genannt, d.h. Zwischen oder Mittler-Sprache.

Le progressos technic del vintesime seculo ha aperite toto nove perspectivas pro le communication international, viste que cata un de nos obtene semper plus grande contacto con quasi quicunque parte del terra, sia personalmente o per le crescente fluxo de informationes con que nos cata die es bombar ate. Proportionalmente con ste evolution se augmenta ntertanto le difficultates lingual, e pro isto, le necessitate de un commun lingua de contacto, practicabile e comprensibile sin multe annos de studio, es urgente.

Die Vorstellung, eine solche Sprache zu schaffen, entstand schon im vorigen Jahrhundert. Viele haben sich im Laufe der Zeit mit dieser Frage beschäftigt, viele "künstlischen Sprachen" das Licht der Welt erblickt. Die erste, die sich wirklich verbreitete, war Volapük (1879). Wie allein der Name eute sagt, war sie gleichwohlunannehmbar. Vor den spätererschienenen künstlichen Sprachen sind zu erwöhnen: Esperanto (1887), die einzige mit einer Anhängerschaft von Bedeutung; Ido (1908), Novial (1928) und Occidental-Interlingue (1925). An ihnen wird eines deutlich sichtbar: Die entwicklung vollzieht sich vonden blossen Konstrukten (wie Volapük und Esperanto) weg, die in der willkürlichen Auswahl der Wärter und grammatischen Regeln durch den persönlichen Geschmack ihrer jeweiligen Erfinder geprägt sind, und hin zu er immer klareren Erkenntnis, Die internationale Sprache sich an die gemeinsamen Zu gehalten muss, die in den lebenden Sprachen tatsächlich bestehen.

Doch nur die IALA hat mit Interlingua diesen Gedanken-folgerichtig verwirklicht.

Die Lösung der IALA

Die "International Auxiliary Language Association" wurde 1924 ins Leben gerufen. Unter ihrer Leitung hat eine Mannschaft linguistisch geschulter Personen zum ersten Male ausgiebig daran gearbeitet, den internationalen Wortschatz zu standardisieren. Vielehervorragende, international bekannte Sprachwissenschaftler aus vielen Länder (u.a. der Dänische Prof. Otto Jespersen) haben diesem Unternehmen jahrelang mit Rat und Tat beigestanden. Was man dabei herausfand, war folgendes: Die natürliche Grundlage für die Arbeit mussten die Hauptsprachen bilden, die sich ganz oder zum Teil aus der internationalen Kultursprache des ittelalters, dem Lateinischen, ntwickelt hatten. Das sind die omanischen Sprachen, nämlich - Französisch. Spanisch-Portugiesisch, Italienisch, sowie das Englische. Mit anderen Wörten: Grundlage würde die Sprachgruppe mit der grossten Verbreitung und dem grossgemeinsamen ortschatz; diese hat mit den prachen der ürigen Welt die eisten Wörter gemeinsam, die ort als sog. Fremdwörtervorkommen. Neue Fremdwörter werden in unseren Sprachen täglich geschaffen, meistens aus lateinischen Bestandteilen, was sie in unmittelbare Beziehung zu den romanischen Sprachen bringt. Um diese Vorkommen zu prüfen, hat die IALA das Lateinische und die Fremdwörter in Deutschen und im Russischen untersucht. Für Interlingua galt bei der Auswahl der Wörter grundsätzlich: Ein Wort wird als international anerkannt, wenn es sich in mindestens drei der Basis- und Kontrollsprachenvorfinden lässt.

In Anbetracht dessen, das Interlingua sich aus internationalen W"rtern in deren natürlichen Sprache nicht die Rede sein. Es liesse sich eher sagen, dss Interlingua des Folge ereignis eines natürlichen Fortschritts ist der sich jahrhundertelang in Richtung auf eine immer grösse Gemeinsamkeit des Wortschatzes in den lebenden Sprachen bewegt hat. Dass dieser gemeinsame Wortschatz sogar schon lange vor der Veröffentlichung von Interlingua als eine sozusagen im Verborgenen ruhende internationale Sprache vorhanden war, dürfte weithin bekannt sein. Die arbeit der IALA hat darin bestanden, das Vorhandene gewissenhaft auszunutzen: In Interlingua ist dieser "versteckte Schatz" ans Licht gehoben und für den praktischen Gebrauch jetzt zugänglich gemacht worden.

Die Vorteile Interlingua zu erlernen.

Die Vorteile Interlingua zu erlernen und zu verwenden, sind offensichtlich.

  • 1) Leichte Erlernbarkeit. Ein Grossteil der Vokabeln ist unmittelbar verständlich, weil sie in den neueren Sprachen in derselbe oder fast derselben Form gebraucht werden: FLAMMA, NATION, PARTE, PERSONA. Wenn man sich in Fremdwörtern auskennt, wird man noch mehr davon entdecken. Einfache Umschreibung mit Fremdwörtern kann oft gradenwegs zu Interlingua-Wörten führen.
  • Bsp.-Die Ortsbehörden genehmigen den Entwurf.
  • Die lokalen Autoritäten akzeptieren das Projekt = Le autoritates local accepta le projecto.
  • Dank der leichten Grammatik und der einfachen Ausspracheregeln braucht man sein Augenmerk nur auf die Erlernung des Wortschatzes zu richten.

  • 2) Die natuerliche Verbindung zu den lebenden Sprachen. Wenn man Vorkenntnisse von auch bloss zwei westeuropaeischen Sprachen besitzt, versteht man Interlingua fast sicher "auf den ersten Blick". Jeder kann sich durch einen einfaches Versuch davon ueberzeugen, dass er verstanden wird: Er braucht z.B. neu einen Sprachgemeinschaft angehoert.
  • Die Kenntniss von Interlingua ist daher eine vorzügliche Basis fuer die spätere Aneignung reich viel welcher Nationalsprache der romanisch-englischen Sprachgruppe.
  • Interlingua befestigt das Sprachgefühl und vermittelt ausserdem zumindest die Grundzuege einer mündlichen Verstaendigung bei Reisen in fremden Laendern, deren Sprache man nicht beherrscht.
  • 3) Interlingua kann die Rolle des Lateins uebernehmen. Interlingua kann ausgezeichnet das Erlernen des Lateins ersetzen, wenn es sich dabei bloss um die etymologische Voraussetzung für die modernen Sprachen handelt: dies deshalb weil Interlingua die historische Wurzel eines Wortes unverhündert erhält, ohne grammatikalischen Probleme einer antiken Sprache mit sich zu bringen.
  • 4) Die ideale Hilfssprache für die Wissenschaft. Es besitzt dessen Vorzüge, ist aber viel einfacher. Der Vorrat an Vokabeln, den die Fachleute der Wissenschaft, der Technik und anderer Kulturbereiche schon jetzt gemeinsam besitzen, ist natuerlich ein wesentlicher Teil vor Interlingua. Auf diesen Gebieten kann Interlingua als Kongresssprache, für Zusammenfassungen von Zeitschriftenbeitraegen, wissenschaftlichen Abhandlungen und anderen Werken anstelle der bisherigen Vielsprachigkeit mit Gewinn und Nutzen eingesetzt werden.
  • 5) Als praktisches und leichtes Verstaendigungsmittel stimmt Interlingua im hoechsten Grade mit den fuer unsere Zeit und wahrscheinlich noch mehr fuer die Zukunft bezeichnenden Bemuehungen überein, mehr internationale Verständnis und bessere Kommunikation auf Feldern von Weltweiter Bedeutung zu erreichen.

  • s! - retro - - - - - - - al mundo de Interlingua!